- Gesamtinvestition:
- 302.26000 €
- Fördersumme:
- 200.000,00 €
Der Verein „Wettermuseum Alte Schule Schreufa“ besteht seit über zehn Jahren und zählt aktuell 84 Mitglieder. Seit seiner Gründung wurden mehr als 15.000 Gäste empfangen. Besuchergruppen erhalten anschauliche Informationen zu Themen wie Wetterkunde, Klimawandel, Verlust der Biodiversität und der Bewahrung der Schöpfung.
Im großzügig gestalteten Außengelände befinden sich 27 thematische Lernstationen, die die Inhalte visuell und interaktiv vermitteln. Das Museum ist regelmäßig am ersten Sonntag im Monat geöffnet. Gruppenbesuche sind nach vorheriger Absprache jederzeit möglich.
Seit rund zwei Jahren ist die „Alte Schule Schreufa“ ein offiziell anerkannter außerschulischer Lernort für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Landkreis Waldeck-Frankenberg. In diesem Rahmen haben bereits 15 Schulklassen aus Grund- und weiterführenden Schulen den Lernort besucht. Die Bildungsangebote orientieren sich an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen. Der Unterricht findet sowohl im Gebäude des Wettermuseums als auch im Freigelände statt. Alle Angebote werden ehrenamtlich und ohne institutionelle Förderung durchgeführt. Spenden zur Unterstützung der Bildungsarbeit sind jederzeit willkommen.
Aufgrund steigender Nachfrage und begrenzter Raumkapazitäten soll die zum Museum gehörende, leerstehende Schulscheune aus dem Jahr 1880 in ein Unterrichts- und Ausstellungsgebäude umgebaut werden. Hintergrund ist, dass aus organisatorischen Gründen häufig zwei Schulklassen gleichzeitig betreut werden.
Geplante Nutzung der umgebauten Scheune: Einrichtung einer ständigen Ausstellung mit Plakaten und Exponaten zur Vertiefung der Lehrinhalte, Bereitstellung von Räumlichkeiten für Kreativ- und Hobbygruppen (z. B. Nähgruppen, Tiffany-Bastelkreise, Reparatur-Initiativen), Nutzung als Markthalle für regionale Vermarktungstage, teilweise Integration in den jährlich stattfindenden Adventsmarkt rund um das Wettermuseum
Die an die Scheune angrenzende ehemalige Schultoilette wird barrierefrei ausgebaut und soll künftig sowohl Museumsbesuchern als auch Kirchgängern der benachbarten Kirche zur Verfügung stehen. Der Umbau der Schulscheune erfolgt unter besonderer Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Denkmalschutz. Ziel ist der Erhalt des ursprünglichen Scheunencharakters.Geplant ist ein großer Innenraum, der die gesamte Grundfläche der Scheune umfasst. Die gut erhaltene Balkenkonstruktion soll weitgehend bestehen bleiben. Ergänzt wird sie durch moderne Fertigelemente, die eine zeitgemäße Nutzung ermöglichen. Zur klimaschonenden Beheizung wird eine Wärmepumpenanlage installiert, die durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach mit Strom versorgt wird. Das neue Gebäude soll auch als praxisnahes Beispiel für nachhaltige Bauweise in das pädagogische Konzept des Museums integriert werden. Der Zugang wird vollständig barrierefrei gestaltet.
(Tranche 4 / 2025)
