- Gesamtinvestition:
- 204.714,66 €
- Fördersumme:
- 100.000,00 €
Im Jahr 2000 entstand in Haubern im Rahmen der Dorferneuerung und zur 800-Jahr-Feier der Kräutergarten an der historischen Scheune. Das rund 600 m² große Gelände wird seit fast zwei Jahrzehnten vom örtlichen Verkehrs- und Verschönerungsverein gepflegt und hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für alle Altersgruppen entwickelt.
Nach 25 Jahren soll dieser besondere Ort nun neu gestaltet und weiterentwickelt werden. Ziel ist die Schaffung eines generationenübergreifenden Lern- und Begegnungsortes, der Natur, Bildung und Gemeinschaft verbindet. Das Projekt orientiert sich am LEADER-Förderschwerpunkt „außerschulische Bildungsmaßnahmen“ und setzt auf Themen wie Naturerleben, nachhaltiges Gärtnern, Gesundheit und lebenslanges Lernen.
In Workshops und Mitmachaktionen werden praktische Kenntnisse rund um Kräuterverarbeitung, ökologisches Gärtnern und regionale Ernährung vermittelt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen voneinander – Ältere geben ihr Wissen weiter, während Jüngere neue Ideen und Perspektiven einbringen.
Kooperationspartner wie der NABU Frankenberg, die Kindertagesstätte Geismar und der Verkehrs- und Verschönerungsverein Haubern bereichern das Projekt mit vielfältigen Angeboten – von Obstbaumschnittkursen bis zu Aktionstagen zur Gartenpflege. Damit das Gelände barrierefrei und inklusiv genutzt werden kann, sind bauliche Anpassungen an Scheune und Garten geplant.
Die Stadt Frankenberg (Eder) unterstützt das Projekt ausdrücklich. Während das Dorfgemeinschaftshaus vor allem als Ort für Feste und Veranstaltungen dient, wird die Kräuterscheune gezielt als außerschulische Bildungsstätte profiliert – ein Ort, an dem Wissen, Natur und Gemeinschaft zusammenfinden.
Geplanter Ablauf:
Projektstart: Oktober 2025
Erste Mitmachaktion: Pflanzaktion im Frühjahr 2026
Abschluss der baulichen Maßnahmen: Juni 2026
Projektende und Abrechnung: Herbst 2026
Mit der Neugestaltung von Kräutergarten und Scheune entsteht in Haubern ein zukunftsweisendes Beispiel, wie historische Gebäude und naturnahe Orte für Bildung, Begegnung und gelebte Nachhaltigkeit genutzt werden können.
(Tranche 5 / 2025)
